Anleger

P&R Insolvenz

Erste Urteile: Anlageberater haften für P&R-Schäden

Im Skandal um den insolventen Containervertrieb wurde eine Volksbank erstinstanzlich verurteilt, Anleger zu entschädigen. Das Institut bestreitet jedes Fehlverhalten.

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Shortnews

Philipp Amthor

Keine Bestechlichkeit

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin sieht beim CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor keinen Anfangsverdacht einer Bestechlichkeit und einer Bestechung von Mandatsträgern. Das Verfahren wurde eingestellt, ohne Ermittlungen aufzunehmen. Amthor war wegen seiner Nebentätigkeit und Lobbyarbeit für das US-amerikanische IT-Unternehmen Augustus Intelligence in die Kritik geraten. Der 27-Jährige hat die Zusammenarbeit nach eigenen Angaben inzwischen beendet. Seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz in Mecklenburg-Vorpommern zog er zurück.

Carlos Ghosn

Befragung im Libanon

Carlos Ghosn will an seinem Aufenthaltsort Beirut im Libanon befragt werden: "Mein Pass ist in den Händen des Generalstaatsanwalts im Libanon, da Japan einen internationalen Haftbefehl gegen mich ausgestellt hat." Japan bemüht sich um die Auslieferung. Ghosn verlangt Sicherheit. Der Architekt des französisch-japanischen Autobündnisses Renault-Nissan-Mitsubishi war am 19. November 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Im April 2019 wurde er auf Kaution entlassen. Ghosn floh in einem Privatjet nach Beirut. Ghosn hatte die Vorwürfe gegen ihn in Japan mehrmals zurückgewiesen.

Wirecard

Ermittlungen wegen Geldwäscheverdacht

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nun auch wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Die Ermittlungen richteten sich gegen Verantwortliche des Unternehmens und Unbekannt. Die Staatsanwaltschaft prüfe entsprechende Anzeigen aus dem laufenden und aus dem vergangenen Jahr. DWirecard lehnte eine Stellungnahme ab. In der Wirecard-Bilanz fehlen 1,9 Milliarden Euro. Als erster Dax-Konzern musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Der frühere Wirecard-Chef Markus Braun hatte sich der Justiz gestellt und wurde festgenommen, kam aber gegen Kaution wieder frei.

Berlin vorn

Extremistische Straftaten stark gestiegen

Die Zahl rechts- und linksextremistischer Straftaten ist in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Der Verfassungsschutz zählte 2019 über 22.300 Taten mit rechtsextremistischem Hintergrund und damit fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem wurden über 6.400 Taten von Linken registriert. Allerdings ging unter den Delikten insgesamt die Zahl der Gewalttaten zurück: Bei den Rechtsextremisten waren es 15 Prozent weniger, bei den Linksextremen etwas unter zehn Prozent. In Berlin haben die Straftaten so stark zugenommen wie in keinem anderen Bundesland.