Champions league

FC Barcelona - Bayern München 2:8 - Barcelona abgeschlachtet

Doppel-Torschütze Thomas Müller ist nach seinem 113. Einsatz nun alleiniger deutscher Rekordspieler in der Champions League

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Der FC Bayern München hat das Halbfinale der Fußball-Champions League erreicht. Der deutsche Rekordmeister gewann am Freitagabend im Viertelfinale des Final-Turniers in Lissabon gegen den FC Barcelona nach einer beeindruckenden Vorstellung spektakulär mit 8:2 (4:1).

In der Vorschlussrunde trifft das Team von Trainer Hansi Flick am kommenden Mittwoch auf den Sieger der Partie Manchester City gegen Olympique Lyon. Diese beiden Teams spielen an diesem Samstag gegeneinander. Das zweite Halbfinale bestreiten am Dienstag RB Leipzig und Paris Saint-Germain.

Gegen den FC Barcelona waren die Bayern haushoch überlegen. Thomas Müller (4./33.), Ivan Perisic (22.), Serge Gnabry (28.), Joshua Kimmich (63.), Robert Lewandowski (82.) und Philippe Coutinho (85./89.) schossen den fulminanten Erfolg heraus.

Ein Eigentor von David Alaba (7.) zum zwischenzeitlichen 1:1 und der Treffer von Luis Suarez (57.) waren zu wenig für das Starensemble um Lionel Messi.

Doppel-Torschütze Thomas Müller ist nach seinem 113. Einsatz nun alleiniger deutscher Rekordspieler in der Champions League und löste seinen früheren Münchner Teamkollegen Philipp Lahm (112 Partien) ab.

Die Stimmen zum Spiel:

Trainer Hansi Flick: "Ich muss der ganzen Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Sie hat die Intensität über das ganze Spiel hochgehalten, das ist unsere Mentalität, dafür stehen wir. Ich bin sehr, sehr happy, auch für mein ganzes Trainerteam. Es ist schon so, dass wir auch im Training eine hohe Qualität haben. Und das zeigt man auf dem Platz. Wie man trainiert, spielt man auch. Und das hat heute genauso gestimmt. Aber es ist nur ein Spiel. Wir freuen uns alle, dass es heute so gekommen ist, aber wir wissen auch, dass wir noch einiges vor der Brust haben. Klar kann man sagen, es ist ein Statement, aber auch das nächste Spiel fängt wieder bei Null an."

Thomas Müller: "Das war ein sehr spezieller Abend. Allein das Ergebnis und das, wie es sich auf dem Platz angefühlt hat, sind sehr besonders. Wir wollten heute von Anfang an den Gegner beherrschen mit unserer Art, Fußball zu spielen. Wir haben eine super erste Halbzeit hingelegt. Wir waren brutal dominant. Wir können heute mit einem Lächeln einschlafen."

Leon Goretzka: "Es ist schwierig so kurz nach dem Spiel, aber wir sind natürlich sehr euphorisch. So richtig klar wird einem das erst in den nächsten Tagen. Das Selbstvertrauen ist da, keine Frage. Das wird auch nicht weniger. Aber das war erst ein Schritt von dreien."

Joshua Kimmich: "Das ist schon brutal. Man muss sich vor Augen führen, dass wir gegen Barcelona mit 8:2 gewonnen haben. Das ist schwierig zu begreifen."

Auf die Frage, ob ihm Lionel Messi leid tue, antwortete er: "Nein."

Sportvorstand Hasan Salihamidžić: "Es war eine Wahnsinns erste Halbzeit, gefühlt jeder Schuss ein Treffer. Wir waren einfach gefährlich. Es war von Anfang an ein Genuss, den Jungs beim Fußballspielen zuzuschauen. Wir sind glücklich, aber wir wollen mehr."

Barcelonas Trainer Quique Setién über seine Zukunft und das Spiel: "Natürlich minimieren sich die Chancen für mich. Wir haben uns überrollt gesehen von einer sehr guten Mannschaft."

Gerard Piqué: "Wir sind auf Grund gelaufen, das war eine Schande. Dieser Klub benötigt Veränderungen. Ich spreche nicht nur vom Trainer und von Spielern."

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Stimmen zum Spiel

Immer wenn die Bayern in ihrer Europapokalgeschichte die Partie eindeutig dominiert haben, haben sie das Endspiel verloren, gegen Porto 1987, gegen Aston Villa 1982, gegen United 1999, gegen Chelsea 2012. Wenn es dagegen eine ganz enge Partie war, dann haben die Bayern am Ende den Pokal in den Himmel gestemmt. Das Gesetz besteht weiter. Die Bayern sind die Sieger, und sie sind es, weil sie bei diesem Turnier letztlich das beste Team waren.

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