Trump Organization

Trumps Unternehmen lehnt Angebot der Deutschen Bank ab

Das "National Doral" in der Nähe von Miami ist das vielleicht wichtigste Unternehmen im Trump-Imperium

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US PRESS GROUP

Das Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump ist von der Coronakrise schwer getroffen. Die Trump Organization betreibt unter anderem Luxushotels und Golfplätze, die während der Pandemie schließen mussten oder nur eingeschränkt offen bleiben konnten. Schon früh hatte sich das Unternehmen daher informell bei der Deutschen Bank über mögliche Aufschiebungen von Kreditzahlungen und anderen Verpflichtungen erkundigt.

Doch das Angebot von Trumps Hausbank, einige Kreditzahlungen aufzuschieben, war offenbar nicht gut genug. Daher habe das Unternehmen das Angebot abgelehnt, wie es in informierten Kreisen heißt.

Unter anderem sei es dabei um das „National Doral“ nahe Miami im US-Bundesstaat Florida gegangen. Der Golfclub samt Hotelanlage ist laut „New York Times“ die wichtigste Umsatzquelle des Unternehmens. Die Zeitung hatte zuerst über das abgelehnte Angebot berichtet.

Ein Sprecher der Bank wollte sich dazu nicht äußern. Das Thema hat bereits im April für politischen Wirbel gesorgt.

Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren hatte sich in einem Brief an Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing gewandt und „neue, schwerwiegende Bedenken“ bei der Frage geäußert, wie viel finanzielle Macht die Bank über den Präsidenten und dessen Familie habe.

Die Bank ist darauf bedacht, alle Kunden gleich zu behandeln und nicht den Anschein zu erwecken, der Firma des US-Präsidenten besondere Konditionen einzuräumen. Ein Teil der Kredite wird von Donald Trump persönlich garantiert.

Das Familienunternehmen wird derzeit von seinen Söhnen Eric und Donald junior geführt. Zeitweise waren 17 Clubs und Hotels in den USA und Kanada geschlossen.

Einem Bericht der „Washington Post“ aus dem April zufolge wurden 1500 Mitarbeiter entlassen. Auch der „Mar-a-Lago“-Club in Florida, den Trump als sein „Winter White House“ bezeichnet hatte, musste schließen. Insgesamt würden die Immobilien durchschnittlich 650.000 Dollar an Umsätzen pro Tag generieren, die wochenlang ausgeblieben waren, hieß es in dem Bericht.

Mittlerweile sind jedoch alle 20 Standorte in den USA wieder geöffnet, obwohl in mehr als der Hälfte der US-Bundesstaaten die Coronafälle wieder steigen, zum Teil sehr deutlich – auch in Florida. Der US-Präsident jedoch lässt sich davon nicht abhalten. Schon seit Wochen wirbt er dafür, die Wirtschaft möglichst schnell wieder zu öffnen.

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